Städtebauförderung
Das Programmgebiet
Der Stadtteil Deininghausen war gekennzeichnet durch städtebauliche, ökonomische und soziale Problemlagen, die sich räumlich vorrangig im Bereich des sozialen Wohnungsbaus, im Kernbereich des Ortsteils, konzentrierten. Um den Handlungserfordernissen begegnen zu können, wurde der Stadtteil 2005 in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt NRW“ aufgenommen.
Das „Integrierte Handlungskonzept Habinghorst“
Das 2005 erarbeitete „Integrierte Handlungskonzept Deininghausen“ (IHK) bildete die Grundlage für die Arbeit im Stadtteil für die Jahre 2005 bis 2011: Ziel war es, auf verschiedenen Handlungsebenen gleichzeitig zu agieren, um nachhaltige und sich verstetigende Angebote und Qualitäten in Deininghausen zu etablieren.
Umsetzung und Verstetigung
Folgende bauliche Maßnahmen wurden umgesetzt: (bauliche Maßnahmen ggf. nur über Fotos darstellen)
- Umbau des Schulhofes der Grundschule Deininghausen (Juni 2009)
- Umbau der ehemaligen Gaststätte Bummelzug zu einem Begegnungszentrum mit dem neuen Namen "Dein Treff" (2008)
- Platzgestaltung in der Stadtteilmitte mit Lichtprojekt (Mai 2011)
- Steele als Eingangstor in den Stadtteil
Folgende sozial-flankierende Maßnahmen sind darüber hinaus initiiert worden, die im Sinne von Verstetigung und Nachhaltigkeit zum Teil über den Förderzeitraum hinaus weitergeführt werden:
- Einrichtung eines Stadtteilbüros mit Stadtteilmanager,
- Bewegungskindergarten für Kinder zwischen 18 Monaten und 3 Jahren,
- aufsuchende Jugendarbeit,
- regelmäßiges Treffen und Beratung russischsprachiger und türkischsprachiger Eltern,
- Trampolin-Projekt für Kinder,
- Kulturcafé,
- Interkulturelle Kochgruppe,
- Sportgruppe,
- Nähgruppe,
- Fußball für Jugendliche,
- Kinderbücherei,
- Kreativangebote für Frauen
Zum Jahresende 2011 lief das Programm Soziale Stadt in Deininghausen aus.
Das Programmgebiet
Das Programmgebiet, im gleichnamigen Stadtteil Habinghorst wurde 2011 in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt NRW“ aufgenommen.
Im Gebiet lebten zu Programmbeginn rd. 5.000 Menschen unterschiedlichster sozialer und ethnischer Herkunft.
Die Lange Straße bildet die räumliche und funktionale Mitte des Stadtteils, war und ist damit wichtiger Ausgangspunkt für Aufwertungsmaßnahmen. Städtebaulich wie funktional waren deutliche Trading-down-Prozesse zu erkennen. Das Nahversorgungszentrum erfüllte nur noch zum Teil seine Versorgungsfunktion.
Das „Integrierte Handlungskonzept Habinghorst“
Das 2009 erarbeitete „Integrierte Handlungskonzept Habinghorst“ (IHK) bildete die Grundlage für die Arbeit im Stadtteil für die Jahre 2011 bis 2017: Ziel war es, gemeinsam mit Bürgerschaft, Vereinen, Verbänden und Initiativen Maßnahmen und Projekte zur Stabilisierung und Sicherung des Stadtteiles auf den Weg zu bringen.
Die Strategie des „Integrierten Handlungskonzeptes Habinghorst“ zielte zum einen darauf ab, das Bild des Stadtteils positiv zu gestalten; zum anderen ging es darum, die vorhandenen Entwicklungspotenziale für eine Stabilisierung zu nutzen.
Umsetzung
Folgende Ankerprojekte wurden bis Ende 2017 umgesetzt:
- die „neue“ Lange Straße mit Umgestaltung und neuem Lichtkonzept,
- das Stadtteilbüro in der Lange Straße,
- Haus der Begegnungen (HadeBe) in der Lange Straße,
- die grün-orientierte Achse Habinghorst,
- der Skate-Park,
- die Umgestaltung Schulhof Fridtjof-Nansen-Realschule,
- der Internationale Bürgergarten,
- der Spielort Oskarstraße,
- der Seniorengarten Kampstraße,
- die Umgestaltung Schulhof Erich-Kästner-Schule
- Soziale-flankierende Maßnahmen wie z.B. das Stadtteilmanagement, Beratungsangebote etc.,
- der Stadtteilbeirat sowie
- der Verfügungsfonds als bürgeraktivierendes Instrument sowie daraus umgesetzte Maßnahmen.
Verstetigung
Zur Verstetigung des Projektes wurde 2015 ein Bürgerverein „Habinghorst e.V.“ gegründet, der die Arbeit des Stadtteilbeirates als eine Art Stadtteilparlament über 2017 hinaus fortzusetzen soll. Kooperationen sollen initiiert, Themen diskutiert und Beschlüsse an die Stadtverwaltung herangetragen werden. Neben dieser Schnittstellenfunktion sind die Belebung des Stadtteils, die Schaffung eines „Wir-Gefühls“, die Erhöhung der Identifikation mit dem Stadtteil, sowie die Vernetzung der Habinghorster Vereine, Unternehmen und Organisationen ein zentrales Anliegen des Vereins.
Der Stadtteil hat baulich und städtebaulich eine deutliche Aufwertung durch das Programm Soziale Stadt erfahren, steht aber nach wie vor vor großen Herausforderungen. Auch nach dem Auslaufen der Förderung ist eine intensive Unterstützung des Stadtteils notwendig. Dies übernimmt seit Auslaufen der Förderung eine „Quartiers-Kümmererin“. Auch das „Haus der Begegnung“ steht weiterhin zur Nutzung zur Verfügung.
Die Soziale Stadt NRW steht für Solidarität in der Stadt und mit den Städten. Das Programm wurde 1993 unter dem Titel 'Integriertes Handlungsprogramm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf' ins Leben gerufen.
Vorbild dieser Initiative von Land und Kommunen waren zunächst neue Ansätze der Stadterneuerung in europäischen Nachbarländern. Aber auch bereits bestehende umfangreiche Aktivitäten einiger großer Kommunen in NRW fanden Eingang in die Konzeption zur Unterstützung bestimmter Stadtteile im Strukturwandel.
Ausgangslage für das Programm waren anhaltende negative Entwicklungen in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht, die das Gesicht der Städte deutlich veränderten. Der Verlust von Arbeitsplätzen war für ganze Stadtteile gleichbedeutend mit dem Verlust ihrer wirtschaftlichen Basis. Dadurch veränderten sich auch die Anforderungen an das Miteinander der Menschen und an ihre Lebensräume.
Die Soziale Stadt NRW ist Antwort auf diese Entwicklungen und widmet gerade den Quartieren in den Städten besondere Aufmerksamkeit, die durch den Wandel stark belastet werden. Ihre Leitidee ist es, vorhandene Kräfte zu mobilisieren, um den Prozess des Strukturwandels positiv gestalten zu können. Ziel ist es, in diesen Quartieren eine stabilisierende Entwicklung in Gang zu bringen: Es muss gelingen, dass die Bewohner der Stadtteile Teil der städtischen Gemeinschaft bleiben und dass die Quartiere selbst als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum bestehen können.
Castrop-Rauxel war und ist mit zwei Stadtteilen im Programm Soziale Stadt vertreten:
- Habinghorst und
- Deininghausen
Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFöG) I
Beginn der Maßnahme: 09.09.2015
Ende der Maßnahme: 13.09.2016
Gesamtkosten: 184.429,52 Euro
Umbau des Erdgeschosses einer ehemaligen Grundschule zu einem 2-gruppigen Kindergarten. Es wurde durch Errichten von neuen Wänden eine Küche, ein Schlafraum, zwei Personalräume, zwei Gruppennebenräume und ein Kinderwagenabstellraum geschaffen. Auch wurden die Sanitärräume an den Bedarf eines Kindergartens ausgerichtet.
Des Weiteren, erfolgte auf Grund der neuen Nutzung eine leichte Umgestaltung des Außenbereichs unter Erhalt des Grundgerüstes. Beide Gruppen haben durch Zäune getrennte Außenspielbereiche und Gebäudeeingänge erhalten. Dies machte Zaunbauarbeiten sowie die Verlegung des Müllstandortes notwendig. Für die KiTa mussten außerdem Spielmöglichkeiten in Form verschiedenster Spielgeräte und die Schaffung eines Sandspielbereiches geschaffen werden. Die Aufstellung eines Gerätehäuschens komplettiert das Außengelände.
Beginn der Maßnahme: 10.10.2016
Ende der Maßnahme: 15.11.2016
Gesamtkosten: 40.581,25 Euro
Für den Hochwasserschutz der renaturierten Emscher war es erforderlich, den Einlauf für das Regenwasser der Schule über ein Regenrückhaltebecken zu begrenzen. Hierzu wurde ein Regenrückhaltebecken mit einer Tonschichtabdichtung errichtet. Das Becken erhielt einen Sandschlammfang, der über einen Kieswall vom eigentlichen Becken getrennt wurde.
Beginn der Maßnahme: 13.05.2016
Ende der Maßnahme: 29.08.2017
Gesamtkosten: 589.222,57 Euro
In der Gesamtschule wurden die vorhandenen Aluminiumfester ohne thermische Trennung gegen höchstwärmegedämmte Aluminiumfenster mit einem Mehrkammerrahmen und Wärmeschutzverglasung ausgetauscht.
Die ausgebauten Fenster hatten einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von circa 3,5 W/m²K während die neuen Fenster einen U-Wert von 1,3 W/m²K aufweisen und somit den Anforderungen der EnEV 2014 entsprechen. Mit den neuen Fenstern wird eine Verbesserung des Bauteils von rund 37 % erreicht.
Beginn der Maßnahme: 20.06.2016
Ende der Maßnahme: 12.12.2016
Gesamtkosten: 105.989,98 Euro
Die Turnhalle war über eine Warmwasser-Lüftungsanlage beheizt. Statt der Lüftungsanlage erfolgt die Beheizung der Turnhalle jetzt über eine Warmwasser-Deckenstrahlheizung. Neue zu öffnende Fenster sind im Jahre 2008 eingebaut worden. Hierfür sind in der Halle in einer Höhe von circa 5,5 Meter die Deckenstrahlplatten unter der Decke befestigt.
Die Befestigung der Platten erfolgt an Ketten. Die Ketten wurden an Dachbalken angeschlagen. Die Heizplatten sind so hoch wie möglich montiert. Die Verlegung der Heizplattenanschlussleitungen erfolgt innerhalb des Dachaufbaues.
Für die Wärmeversorgung der Platten ist eine Anbindung an das bestehende Heizungsnetz hergestellt. Die vorhandene Regelgruppe am Verteiler wird weiter benutzt. Diese Regelgruppe wurde aber mit Feldgeräten und Schaltschrankumbauten der neuen Beheizungsart angepasst. Die Software ist entsprechend angepasst werden.
Beginn der Maßnahme: 13.04.2016
Ende der Maßnahme: 20.03.2017
Gesamtkosten: 62.830,93 Euro
Aus brandschutztechnischen Gründen wurde im Kindergarten „Swabedoo“ im Erd- und Obergeschoss jeweils ein unmittelbarer Ausgang ins Freie geschaffen. Dafür wurde eine neue Stahlaußentreppe errichtet.
Beginn der Maßnahme: 14.10.2016
Ende der Maßnahme: 20.12.2016
Gesamtkosten: 31.910,23 Euro
In der denkmalgeschützten Grundschule wurden zwei mal drei vorhandenen Aluminium-Glas-Türanlagen ohne thermische Trennung mit Einfachverglasung gegen Solche aus Aluminium oder Holz mit Wärmeschutzverglasung entsprechend den denkmalpflegerischen Vorgaben der Denkmalbehörde ausgetauscht.
Die alten Türen haben einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von circa 4,5 W/m²K während die neuen Türen einen U-Wert von mindestens 1,9 W/m²K aufweisen und somit den Anforderungen der EnEV 2014 entsprechen. Mit den neuen Türen wird eine Verbesserung des Bauteils von rd. 42 % erreicht.
Beginn der Maßnahme: 05.09.2016
Ende der Maßnahme: 12.10.2016
Gesamtkosten: 17.679,34 Euro
In zwei Gebäuden, die für sozialbetreutes Wohnen und als Tagesgruppeneinrichtung für Jugendliche dienen, wurden die vorhandenen atmosphärischen Kessel inklusive der Regeltechnik gegen Gas-Brennwertgeräte ausgetauscht. Durch diesen Austausch werden bis zu 25 % an Energie eingespart. Im selben Umfang reduzieren sich auch die CO2-Emmisionen. Mit den neuen Kesseln werden alle Vorgaben der gültigen EnEV erfüllt.
Beginn der Maßnahme: 15.07.2016
Ende der Maßnahme: 08.11.2016
Gesamtkosten: 141.813,84 Euro
Das Flachdach über den Umkleiden der Sporthalle erhielt einen komplett neuen Aufbau. Hierzu wurde die vorhandene Abdichtung aus Bitumenbahnen sowie die durchfeuchtete Wärmedämmung entfernt und eine neue verbesserte Wärmedämmung und eine neue Abdichtungsebene eingebaut.
Nach der Sanierung wird für die Dachfläche ein U-Wert von maximal 0,24 W/m²K erreichen, so dass das Bauteil den Anforderungen der EnEV 2014 entspricht.
Beginn der Maßnahme: 20.07.2016
Ende der Maßnahme: 02.12.2016
Gesamtkosten: 107.740,13 Euro
Das Gebäude zur Betreuung von Jugendlichen erhielt eine neue Fassade als WDVS. Des Weiteren wurden die Fenster durch solche mit Wärmeschutzverglasung und Mehrkammerrahmen getauscht und die neue Dacheindeckung erhielt eine zusätzliche Dämmung zwischen den Sparren.
Nach der Sanierung werden sowohl für die Außenwände als auch für die Dachfläche ein U-Wert von maximal 0,24 W/m²K erreicht, so dass die Bauteile den Anforderungen der EnEV 2014 entsprechen.
Beginn der Maßnahme: 05.10.2016
Ende der Maßnahme: 21.12.2016
Gesamtkosten: 60.447,07 Euro
Für das Umkleidegebäude des Sportplatzes erfolgte die Sanierung der Fassade mit einem WDVS, des Weiteren erhielt das Gebäude eine neue Dacheindeckung mit zusätzlicher Wärmedämmung zwischen den Sparren.
Nach der Sanierung werden sowohl für die Außenwände als auch für die Dachfläche ein U-Wert von maximal 0,24 W/m²K erreicht, so dass die Bauteile den Anforderungen der EnEV 2014 entsprechen.
Beginn der Maßnahme: 16.08.2016
Ende der Maßnahme: 02.11.2016
Gesamtkosten: 52.253,73 Euro
In den Klassen und Fluren der Grundschule erfolgte die Umstellung der vorhandenen Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren auf LED-Beleuchtung. Insgesamt wurden im Zuge dieser Maßnahme bei rd. 95 Leuchten die Leuchtmittel ersetzt. Zusätzlich wurden ca. 140 Leuchten inklusive der Leuchtmittel ausgewechselt. Hierdurch wird die Anschlussleistung für die Beleuchtung um rd. 7.000 Watt reduziert, welches einer Einsparung von circa 53 % entspricht.
Beginn der Maßnahme: 18.08.2016
Ende der Maßnahme: 04.11.2016
Gesamtkosten: 24.704,30 Euro
In den Klassen und den Fluren der Grundschule erfolgte die Umstellung der vorhandenen Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren auf LED-Beleuchtung. Insgesamt wurden im Zuge dieser Maßnahme bei rund 210 Leuchten die Leuchtmittel ersetzt. Hierdurch wird die Anschlussleistung für die Beleuchtung um rund 7.300 Watt reduziert, welches einer Einsparung von circa 57 % entspricht.
Beginn der Maßnahme: 29.06.2016
Ende der Maßnahme: 02.11.2016
Gesamtkosten: 8.819,99 Euro
In den Umkleiden und der Halle der Schulsporthalle erfolgte die Umstellung der vorhandenen Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren auf LED-Beleuchtung. Insgesamt wurden im Zuge dieser Maßnahme bei rund 90 Leuchten die Leuchtmittel ersetzt. Hierdurch ist die Anschlussleistung für die Beleuchtung um rund 3.400 Watt reduziert worden, welches einer Einsparung von circa 65 % entspricht.
Beginn der Maßnahme: 10.10.2016
Ende der Maßnahme: 12.12.2016
Gesamtkosten: 51.992,29 Euro
In den Umkleiden und der Halle der Schulsporthalle erfolgte die Umstellung der vorhandenen Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren auf LED-Beleuchtung. Insgesamt sind im Zuge dieser Maßnahme bei rund 64 Leuchten inklusive Leuchtmittel ersetzt worden. Hierdurch ist die Anschlussleistung für die Beleuchtung um rund 15.000 Watt reduziert worden, welches einer Einsparung von circa 50 % entspricht.
Beginn der Maßnahme: 05.12.2017
Ende der Maßnahme: 14.03.2018
Gesamtkosten: 39.030,42 Euro
Im Rahmen der Baumaßnehme wurden die maroden Holzfenster im Dachgeschoss des denkmalgeschützten Jugendzentrums BoGi’s, Leonhardstraße 2 in Castrop-Rauxel durch Holzfenster mit Wärmeschutzverglasung entsprechend den denkmalpflegerischen Vorgaben der Denkmalbehörde ausgetauscht. Die alten Fenster hatten einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von circa 3,8 W/m²K während die neuen Fenster einen U-Wert von 1,3 W/m²K aufweisen und somit den Anforderungen der EnEV 2014 entsprechen. Mit den neuen Fenstern wird eine Verbesserung des Bauteils von rund 41 % erreicht.
Beginn der Maßnahme: 07.08.2017
Ende der Maßnahme: 25.09.2017
Gesamtkosten: 8.842,38 Euro
In dem Kindergarten „Kinderburg“ wurde von dem Gruppenraum ein Teilbereich für die Errichtung eines Personalraumes abgetrennt. Im Rahmen der Baumaßnahme wurden Trockenbau- , Maler- , Elektro- und Bodenbelagsarbeiten ausgeführt.
Beginn der Maßnahme: 14.04.2016
Ende der Maßnahme: 15.11.2017
Gesamtkosten: 311.068,21 Euro
Aufbereitung und Ertüchtigung des ehem. Standortes Nebenplatz am Stadion (Brachflächenrevitalisierung) für eine Kultureinrichtung sowie einer weiteren baulichen Entwicklung am Stadtmittelpunkt in Castrop-Rauxel, Bahnhofstraße 132.
Beginn der Maßnahme: 11.12.2017
Ende der Maßnahme: 20.12.2018
Gesamtkosten: 723.027,81 Euro
Die Oberfläche auf der Fläche des Nebenplatzes am Stadion und Hoffläche des Westfälischen Landestheater wurde wiederhergestellt. Im Anschluss wurden eine Stellplatzanlage mit insgesamt 211 Stellplätzen erstellt. Davon sind 159 Stellplätze auf bewirtschafteter Fläche, 52 Stellplätze sind für öffentliche Nutzung vorgesehen. Die Zu- und Ausfahrt des bewirtschafteten Teils erfolgt über ein Schrankensystem von der Bahnhofstraße, sowie über Polleranlage zum Europaplatz.
Beginn der Maßnahme: 26.10.2020
Ende der Maßnahme: 11.01.2021
Gesamtkosten: 31.077,00 Euro
Erneuerung der maroden und hygienisch bedenklichen Küchenausstattung des Kindergartens Ökoinsel, Westricherstraße 10 in Castrop-Rauxel zur Sicherstellung der geforderten Essensversorgung der Kinder der Einrichtung.
Beginn der Maßnahme: 28.10.2020
Ende der Maßnahme: 30.11.2020
Gesamtkosten: 37.093,75 Euro
Erneuerung der maroden und hygienisch bedenklichen Küchenausstattung des Kindergartens Mikado, Bodelschwingher Straße 35 in Castrop-Rauxel zur Sicherstellung der geforderten Essensversorgung der Kinder der Einrichtung.
Beginn der Maßnahme: 22.10.2020
Ende der Maßnahme: 30.11.2020
Gesamtkosten: 37.872,87 Euro
Erneuerung der maroden und hygienisch bedenklichen Küchenausstattung des Kindergartens Swabedoo, Bergstraße 77 in Castrop-Rauxel zur Sicherstellung der geforderten Essensversorgung für die Kinder der Einrichtung.
Beginn der Maßnahme: 20.12.2017
Ende der Maßnahme: 20.09.2022
Gesamtkosten: 2.675.116,52 Euro
Im Stadtteil Rauxel wurde ein neuer Siedlungsbereich ausgewiesen. Die Fläche befindet sich nicht im Eigentum der Stadt Castrop-Rauxel. In diesem Siedlungsbereich entstand auch ein Feuerwehrgerätehaus mit Gründach, das insgesamt fünf Stellplätze für Einsatzfahrzeuge des freiwilligen Löschzuges, bestehend aus aktiven Einsatzkräften mit einer Jugendfeuerwehrabteilung, sowie die entsprechenden Unterrichts-, Sozial-, und Funktionsräumen. Die Stadt Castrop-Rauxel hat, das zur Errichtung des Feuerwehrgerätehauses erforderliche Grundstück sowie die Fläche, die für die „nicht öffentliche Erschließung“ des Feuerwehrgerätehauses erforderlich, erworben.
Mit dem Erwerb des Grundstückes ist die Stadt Castrop-Rauxel verpflichtet einen Teil der Kosten für die „öffentlichen Erschließung“ des neuen Siedlungsgebietes zu tragen. Ebenfalls ist eine Lichtsignalanlage für die Alarmausfahrt installiert worden.
Beginn der Maßnahme: 01.11.2018
Ende der Maßnahme: 30.04.2019
Gesamtkosten: 813.635,07 Euro
An zentraler Stelle im Stadtgebiet von Castrop-Rauxel ist eine neue Kita in modularer Bauweise errichtet worden.
Die Kita beinhaltet vier Gruppenräume, einen Sportraum, eine Küche und Sanitärräume.
Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFöG) II
Beginn der Maßnahme: 22.06.2020
Ende der Maßnahme: 02.04.2025
Gesamtkosten: 4.617.409,39 Euro
Neubau eines Unterrichtstraktes:
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um einen Neubau/Anbau eines Unterrichtstraktes, welches als Ersatzgebäude für den alten Quertrakt errichtet wurde. Das Gebäude schließt an das bestehende Schulgebäude an, wodurch sämtliche Räume barrierefrei erschlossen werden können. Der Neubau beinhaltet Klassenräumen- und Differenzierungsräume, Lager- und Putzmittelräume und WC-Anlagen. Im Zuge des Bauvorhabens sind auch die Außenanlagen im Bereich des Anbaus gestaltet worden.
Abriss Quertrakt:
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Abriss des alten Quertraktes inklusive der Schulhoffläche. Nach den Abrissarbeiten sind die Oberflächen des Geländes wiederhergestellt und begrünt worden.
Beginn der Maßnahme: 13.07.2018
Ende der Maßnahme: 13.11.2018
Gesamtkosten: 78.010,58 Euro
Erneuerung der maroden Heizkörper sowie des kompletten Heizungsverteilnetzes im Altbau der Fridtjof-Nansen-Realschule, Langestraße 22 in Castrop-Rauxel. Die Umsetzung erfolgte im Jahr 2018. Im Anschluss wurde ein WDVS beziehungsweise ein Wärmedämmspritzputz auf die Fassade aufgebracht und die Fenster und die Glas-Außentüren durch Solche mit Wärmeschutzverglasung und Mehrkammerrahmen ausgetauscht.
Beginn der Maßnahme: 01.04.2019
Ende der Maßnahme: 12.10.2020
Gesamtkosten: 243.609,98 Euro
Um die durch intensive Sonneneinstrahlung verursachte Überhitzung von Kassenräume des EBG zu verhindern, ist an der Ost-, Süd-, und Westfassade der Gebäude ein außenliegender Sonnenschutz beziehungsweise im NW-Bereich Verdunkelungsanlagen angebracht worden.
Beginn der Maßnahme: 17.05.2018
Ende der Maßnahme: 30.11.2022
Gesamtkosten: 415.432,21 Euro
In der Hauptschule wurden die vorhandenen Holz- bzw. Aluminiumfester ohne thermische Trennung gegen Kunststofffenster mit einem Mehrkammerrahmen und Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Mit den neuen Fenstern wird eine Verbesserung des Bauteils von rund 37 % erreicht.
Beginn der Maßnahme: 29.06.2020
Ende der Maßnahme: 13.11.2020
Gesamtkosten: 74.733,85 Euro
Zur Trockenlegung des Kellers des Schulgebäudes wurden die Kellerwände freigelegt und haben anschließend einen Sperrputz mit Bitumenanstrich und eine Perimeterdämmung erhalten. Im Zuge dieser Arbeiten wurden die Lichtschächte erneuert und die Treppenanlagen in diesem Bereich überarbeitet. Des Weiteren mussten die maroden Grundleitungen für Regenwasser erneuert werden.
Da durch diese Arbeiten circa 80 % der bereits stark beschädigten Asphaltdecke des entlang des Gebäudes angelegten Lehrerparkplatzes aufgenommen werden musste, wurde beim kompletten Parkplatz die Asphaltdecke und der Unterbau aufgenommen und durch ein Betonpflaster mit entsprechendem neuem Unterbau ersetzt, um die inzwischen zu klein gewordenen Baumscheiben bedarfsgerecht anzupassen und bei zukünftigen Sanierungsarbeiten an den Grundleitungen die Kosten minimieren zu können.
Beginn der Maßnahme: 20.05.2020
Ende der Maßnahme: 18.11.2021
Gesamtkosten: 278.098,87 Euro
In der 3-fach Sporthalle des Adalbert-Stifter-Gymnasiums wurden in zwei Bauabschnitten die Umkleide-, Dusch- und dazugehöriger WC-Räume saniert. Es sollten die Installationen und Ausstattung der Räume, die seit der Errichtung des Gebäudes 1974 unverändert sind, erneuert werden. Hierzu wurde ein Rohbauzustand geschaffen und die komplette Heizung-, Lüftung-, Sanitär-, und Elektroinstallation erneuert. Im Zuge dieser Maßnahme waren alle Wand- und Bodenbeläge sowie der Estrich und die Abhangdecken zu erneuern.
Beginn der Maßnahme: 08.09.2020
Ende der Maßnahme: 11.10.2021
Gesamtkosten: 80.986,48 Euro
Für den Altbau ist eine Sanierung der Dacheindeckung mit zusätzlicher Wärmedämmung zwischen den Sparren erfolgt. Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch die maroden Rinnen und der Blitzschutz erneuert. Nach der Sanierung wurde für die Dachfläche ein U-Wert von maximal 0,24 W/m²K erreicht, so dass das Bauteil den Anforderungen der EnEV 2014 entspricht.
Beginn der Maßnahme: 01.07.2018
Ende der Maßnahme: 29.09.2018
Gesamtkosten: 59.516,95 Euro
Erstellung von neuen Wasseranschlüssen in den vorhandenen Klassenräumen vom Haus 1 des Adalbert-Stifter-Gymnasiums.
Beginn der Maßnahme: 04.06.2018
Ende der Maßnahme: 14.11.2018
Gesamtkosten: 112.942,06 Euro
Sanierung der Physikräume der Sekundarschule Süd, Schillerstraße 11 zur Sicherstellung der bedarfsgerechten Ausbildung der Schüler einer Sekundarschule.
Beginn der Maßnahme: 12.11.2018
Ende der Maßnahme: 03.12.2018
Gesamtkosten: 53.557,04 Euro
Zur Herstellung eines barrierefreien Eingangs in das Gymnasium wurden die vorhandenen Stufen im Bereich des Haupteinganges in das Gebäude durch eine Rampe ersetzt.
Beginn der Maßnahme: 23.04.2020
Ende der Maßnahme: 24.11.2020
Gesamtkosten: 388.857,67 Euro
Auf dem Gelände der Grundschule Wilhelmschule wurden für eine zwingend notwendige Erweiterung der OGS-Betreuung neue Räumlichkeiten geschaffen. Es ist ein freistehender, eingeschossiger Baukörper mit einer BGF von circa 115 m² in Modulbauweise. Das Gebäude hat einen Mehrzweckraum, Nebenraum, Garderobe und eine WC-Anlage für die Kinder sowie für das Personal. Um die Module aufstellen zu können waren mehrere Spielgeräte zu versetzen. Die Ver- und Entsorgung der Module erfolgte aus dem bestehendem Schulgebäude.
Beginn der Maßnahme: 23.04.2020
Ende der Maßnahme: 24.11.2020
Gesamtkosten: 646.515,60 Euro
Auf dem angrenzenden Gelände der Grundschule Lindenschule wurden für eine zwingend notwendige Erweiterung der OGS-Betreuung neue Räumlichkeiten geschaffen. Es ist ein freistehender, eingeschossiger Baukörper mit einer BGF von circa 200 m² in modulbauweise. Das Gebäude hat zwei Mehrzweckräume, zwei Garderobe und eine WC-Anlage für die Kinder sowie für das Personal. Das Gelände liegt circa 3,5 m tiefer als der Schulhof. Um für die Kinder eine sichere Zuwegung zum Neubau gewährleisten zu können musste im Zusammenhang mit dem Neubau die vorhandene Treppenanlage ertüchtigt werden.
Beginn der Maßnahme: 20.03.2020
Ende der Maßnahme: 14.12.2020
Gesamtkosten: 134.841,90 Euro
Sanierung der Physik- und Vorbereitungsräume der Willy-Brandt-Gesamtschule, Bahnhofstraße 160 zur Sicherstellung der bedarfsgerechten Ausbildung der Schüler einer Gesamtschule. Die Räume wurden komplett saniert, ausgestattet und mit einem Deckensystem für die Medienbereitstellung versehen.
Beginn der Maßnahme: 08.09.2020
Ende der Maßnahme: 21.01.2022
Gesamtkosten: 434.589,65 Euro
Fassadensanierung am Altbau der Fridtjof-Nansen-Realschule, Lange Straße 20, einschließlich zusätzlichem Aufbringen eines WDVS bzw. eines Wärmedämmspritzputzes und Austausch der maroden Fenster und Glas-Außentüren durch Solche mit Wärmeschutzverglasung und Mehrkammerrahmen.
Beginn der Maßnahme: 03.03.2021
Ende der Maßnahme: 05.01.2024
Gesamtkosten: 2.725.801,14 Euro
Sanierungsmaßnahmen (1.BA): Komplettsanierung von Physik-/Biologie- und Vorbereitungsräumen inkl. Ausstattung mit Deckensystem für die Medienbereitstellung.
Komplettsanierung eines Gebäudetraktes mit insg. 7 Klassen-, 2 Differenzierungs-, 1 Kunst- und 3 Lagerräumen. Einbau neuer Oberböden, Klassentüren mit Zargen, Akustik verbessernden Maßnahmen, Erneuerung der Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallation und Bereitstellung von W-Lan in den Unterrichtsräumen.
Fassadensanierung mit zusätzlicher Wärmedämmung als Wärmedammverbundsystem.
Attraktivierung des Außengeländes im Eingangsbereich inkl. neuem Vordach mit extensivem Gründach.
Sanierungsmaßnahmen (2.BA): Sanierung der Klassenräume im Mitteltrakt des Hauptgebäudes
Sanierung der Lehrküche inkl. Ausstattung mit einer industriellen Kücheneinrichtung und 4 Schülerkochkojen. Der angrenzende Klassenraum dient zugleich als Unterrichts- und Speiseraum.
2. Obergeschoss des Techniktraktes: Errichtung eines neuen Fachraums– Neue Technologien / Informatik inkl. Einrichtung 30 modernster Schülerarbeitsplätze.
Zusätzliche weitere Sanierungsarbeiten im Gebäude wie bspw. Komplettsanierung des linken Treppenhauses im südlichen Gebäudetrakt.