Ein zentrales Anliegen der Stadt Castrop-Rauxel ist die Prävention von Armut und die Bekämpfung der damit verbundenen Folgen, sowie die oftmals damit einhergehende soziale Ausgrenzung.
Zugänge zu Bildung, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe sind für Menschen in armuts(nahen) Lagen meist erschwert.
Um diesem Thema entgegenzuwirken, bedarf es nicht nur einer bereichs- und betriebsübergreifenden Zusammenarbeit, sondern auch einer Kooperation verschiedener Träger.
Eine integrierte und strategische Sozialplanung ist hier ein unterstützender Baustein. Sie befähigt Verwaltungsmitarbeitende, Vertreter*innen der freien Wohlfahrtsverbände und Kommunalpolitiker*innen, Entscheidungen auf Grundlage kleinräumiger Daten zu treffen.
Sozialbericht für Castrop-Rauxel erscheint regelmäßig
Die Kleinräumigkeit ist notwendig, da sich Armut und soziale Ungleichheiten meist in Teilräumen konzentrieren und sich Sozialräume innerhalb einer Stadt stark in ihren Bedarfslagen und Zielgruppen unterscheiden können. Dies ist auch in Castrop-Rauxel der Fall. Hier ermöglicht es die Sozialberichterstattung, genauer hinzuschauen und die Lebenslagen und Lebensbedingungen in den Sozialräumen in unserer Kommune umfassend zu analysieren und entsprechende Bedarfe zu erkennen.
Auf dieser Grundlage können ressortübergreifend, also gemeinsam mit anderen Fachplanenden, Maßnahmen zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe entwickelt werden. Auch die Beantragung von Fördermitteln wird durch die vorhandenen Daten vereinfacht, da eine passgenaue Begründung auf Grundlage des Sozialberichts erstellt werden kann.
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