Sechs markierte Radwanderwege führen Sie durch Castrop-Rauxel, zu den sehenswerten Orten, den lebendigen Plätzen und auch zu den stillen, verträumten Winkeln.
Die aktuelle Castrop-Rauxeler Fahrradkarte "fahrRad" zeigt die sechs Radwege kreuz und quer durch und rund um die Stadt herum. Neben vier Rundwegen sind die Verläufe des Emscherradweges und des Parkway Emscher Ruhr eingezeichnet.
Gegen eine Schutzgebühr von 2 EUR können Sie die Karte erwerben: im Rathaus am Europaplatz bei der Stadtkasse, Zimmer 453, sowie bei der VHS in der Castroper Altstadt, Widumer Straße 26.
Tourenvorschläge
25,7 km
Die Route führt vom Norden bis in den Süden der Stadt und endet auf dem Marktplatz im Herzen der Castroper Altstadt. Sie führt vorbei an wichtigen Punkten der städtebaulichen Entwicklung. Vom mit den Nachbarstädten verbindenden Freizeitcharakter der im Bau befindlichen Brücke "Sprung über die Emscher" über den sozial-verbindenden Charakter des Seniorengartens im Stadtteil Habinghorst, dem Treffpunkt Bärenplatz in Deininghausen, zum Umbau einer Grundschule im Ortsteil Merklinde als Bürgertreff und dem neuen Bildungscampus Süd in der Innenstadt. Mehr als 20 Millionen Euro Förderung konnte die Stadt für die verschiedensten Projekte verteilt auf 10 Jahre dafür abrufen.
Rundkurs, 42 km
Grüne Acht Nord, 29 km, Fahrzeit ca. 2,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad leicht
Grüne Acht Süd, 25 km, Fahrzeit ca. 2,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad schwer
Die Grüne Acht überrascht mit Ein- und Ausblicken auf das Ruhrgebiet und der grünen Seite Castrop-Rauxels. Eine abwechslungsreiche Strecke führt Sie durch Wälder zum Rhein-Herne-Kanal, und über Wiesen und Äcker hinauf ins Castroper Hügelland. An vielen Stellen gibt es Zeugnisse der industriellen Vergangenheit zu entdecken. Und mit der Grünen Acht lassen sich zwei Orte des Westfälischen Industriemuseums - das alte Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop und die Zeche Zollern II/IV in Dortmund - miteinander verbinden.
Rundkurs, 23 km, Fahrzeit ca. 2,0 Stunden, Schwierigkeitsgrad leicht
Castrop-Rauxel hat sich von einer vom Bergbau geprägten Stadt zu einer wirtschaftlich innovativen Stadt gewandelt. Die letzte Zeche wurde 1983 geschlossen. Doch was ist aus den Zechenbrachen geworden? Fahren Sie zu den alten Stätten des Bergbaus und sehen Sie, wie die Gelände heute genutzt werden. Dabei kommen Sie auch an weithin sichtbaren Denkmalen der Industriekultur vorbei.
Rundkurs, 30 km, Fahrzeit ca. 2,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad mittel
Lassen Sie sich bei dieser Tour zu Wasserläufen, Gewässern und Wasserbauwerken führen. Vieles davon ist von Menschenhand gemacht. Der Rhein-Herne-Kanal und der Dortmund-Ems-Kanal, die Schleuse Herne, Das Schiffshebewerk Henrichenburg und auch der Emscherdüker. Und doch radeln Sie überwiedgend durchs Grüne und lernen die Stadt von einer Seite kennen, die Sie bislang vielleicht noch nicht entdeckt haben.
Rundkurs, 30 km
So richtig auf Touren kommen! Eine Runde durchs Grutholz, dann den Rieperberg hinauf. Austoben auf der Halde Schwerin und im Langeloh ein paar knifflige Stellen meistern.
Schwierigkeitsgrad leicht
Ausgehend vom Stadtmittelpunkt, der heutigen geographischen Mitte, der Stadt Castrop-Rauxel mit dem modernen Rathaus führt die Südwest-Tour zum bedeutsamen Schloss und ehemaligen Burganlage Bladenhorst, vorbei am Fördergerüst der Zeche Erin und durch die Breckensiedlung hin zum grünen Kleinod, dem Stadtgarten, und endet in der Altstadt an der neugotischen katholischen Pfarrkirche St. Lambertus, die mit ihren Vorgängerbauten seit dem 11. Jahrhundert Keimzelle der "Villa Castorp" mit dem angrenzenden Marktplatz ist.
Schwierigkeitsgrad leicht
Die Nord-Tour führt in den ehemals agrarisch geprägten Teil der Stadt und offenbart einen eindrucksvollen Einblick in die verschiedenen Baumaterialien von Denkmälern. So werden auf diesem Rundkurs neben den bedeutenden Sandsteingrabplatten am Friedhof Bladenhorst und dem durch Bepflanzung sichtbar gemachten Grundriss der Burg Henrichenburg auch Denkmale in Fachwerk-, Backstein- und Stahlblechbauweise gezeigt.
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), Ortsgruppe Castrop-Rauxel, bietet maßgeschneiderte geführte Radtouren an.
Informationen und Angaben zu den Konditionen können per E-Mail an castrop-rauxel@adfc-kvre.de erfragt werden.
Einen Überblick über die Angebote des ADFC bietet die Internetseite des Vereins.
Fahrradstationen
Mit dem Rad zum Bahnhof und dann weiter mit dem ÖPNV. Um dabei das eigene Fahrrad sicher und geschützt zu wissen, können insbesondere Pendlerinnen und Pendler die neu errichtete Fahrradabstellanlage am Castrop-Rauxeler Hauptbahnhof nutzen. Sie bietet Platz für insgesamt 80 Fahrräder und ist erreichbar über die Zufahrt zum P+R-Parkplatz an der Wartburgstraße.
Gebucht werden kann ein Abstellplatz online über die Seite www.dein-radschloss.de.
Schritt für Schritt wird man durch die Buchung geleitet: Standort aussuchen, Platz buchen, bezahlen, Zugangsdaten erhalten, Fahrrad abstellen. Ist ein Stellplatz gebucht, kann die Anlage mittels PIN, RFID-Karte oder QR-Code geöffnet werden.
Die Preise auf einen Blick:
- 1 Tag: 1 EUR
- 1 Woche: 5 EUR
- 1 Monat: 10 EUR
- 1 Jahr: 70 EUR
30 der insgesamt 80 Stellplätze sind derzeit für Jahres- und Monatskarten vorgesehen. Die Anzahl kann bei Bedarf bis auf 56 Plätze erhöht werden. Gemäß der Förderrichtlinie müssen mindestens 30 Prozent der Plätze in einer Kommune für Kurzzeitparken vorgehalten werden.
Adresse:
Hauptbahnhof Castrop-Rauxel
Berliner Platz
44579 Castrop-Rauxel
Ausgang zum Parkplatz
Radstation sowie kleinere Dienstleitungen wie Reinigung, Reperatur und Wartung.
Adresse:
Radstation
Im Ort 4
44575 Castrop-Rauxel
Reparaturstationen
Für kleinere Reparaturen am Fahrrad gibt es direkt am Hof Emschertal eine Station, die diverse Werkzeuge für Fahrradfahrer*innen bereit hält.
Adresse:
Hof Emschertal
Rittershofer Str. 170
44577 Castrop-Rauxel