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Aufnahme des Hammerkopfturms vom Boden aus, umgeben von Grün mit dem Schriftzug Erin Schacht 3

Für den Vollzug des Denkmalschutzgesetzes für Denkmäler in Castrop-Rauxel ist die Untere Denkmalbehörde beim Bereich Stadtplanung und Bauordnung zuständig. Das Gesetz sieht vor, dass der Unteren Denkmalbehörde der Landschaftsverband als Fachbehörde zur Seite steht.

Denkmalschutz

Für alle baulichen Veränderungen, die an einem Denkmal geplant sind, ist eine Erlaubnis vor Beginn der Arbeiten erforderlich (vgl. § 9 (1) DSchG NRW). Diese ist formlos und schriftlich bei der Unteren Denkmalbehörde im Bereich Stadtplanung und Bauordnung einzuholen. 

Eine Erlaubnis ist ebenfalls erforderlich, wenn in der engeren Umgebung von Baudenkmälern oder Bodendenkmälern Anlagen errichtet, verändert oder beseitigt werden, wenn hierdurch das Erscheinungsbild des Denkmals beeinträchtigt wird oder wenn bewegliche Denkmäler beseitigt oder verändert werden sollen.

Links

Wird ein Objekt als Denkmal bewertet und eingestuft, so wird es in die sogenannte Denkmalliste der betreffenden Gemeinde eingetragen und katalogisiert. 

Dabei spielen oft regionale Besonderheiten eine Rolle. Spezifisch für die Denkmallandschaft in Nordrhein-Westfalen sind Industrie- und Technikdenkmäler wie auch in Castrop-Rauxel zum Beispiel das Fördergerüst Schacht 7 der ehemaligen Zeche Erin im Erin-Park und der Hammerkopfturm Schacht 3 im Stadtteil Schwerin. Auch das Schloss Bladenhorst, als gut erhaltenes Wasserschloss, ist ebenfalls typisch für diese Gegend Nordrhein-Westfalens sowie auch das Alte Rathaus oder verschiedene Bürgerhäuser.

So gibt es herausragende Beispiele für die Baugeschichte der unterschiedlichen Epochen, jedoch auch eine Vielzahl von Denkmälern, die vielleicht erst auf den zweiten Blick erkennen lassen, warum sie für die Dokumentation der Entwicklung einer Region von örtlicher Bedeutung sind wie das Rathausensemble am Stadtmittelpunkt des Architekten Arne Jacobsen.

Downloads
Denkmalliste der Stadt Castrop-Rauxel
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PDF-Datei

In ganz Europa öffnen sich jedes Jahr am zweiten Sonntag im September die Türen zu denkmalgeschützten Gebäuden und Objekten.

Ziel ist es, der Öffentlichkeit die Bedeutung von Denkmalen nahezubringen und für das kulturelle Erbe zu sensibilisieren. Denn anhand von Denkmälern und kulturellen Objekten, die erhalten werden, ist es möglich, ein breites öffentliches Bewusstsein für Denkmalschutz und Denkmalpflege und für die Bedeutung baukulturellen Erbes zu entwickeln, anhand derer die wechselvolle Entwicklungsgeschichte der Stadt abzulesen und nachzuvollziehen ist.

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Darüber hinaus stehen für interessierte Radfahrer die Broschüren der denk-mal-Radtouren (Südwest- und Nordroute) mit Übersichtskarte und Informationen zu den einzelnen Denkmälern zum Download und Nachfahren bereit.

Eine Tour führt durch den Südwesten der Stadt, vorbei an elf der knapp 60 Denkmäler in Castrop-Rauxel. Eine zweite Radtour in den Castrop-Rauxe­ler Norden verbindet zehn weitere Denkmäler miteinander.

Downloads
Denkmaltour Nord (GPX-Datei)
Datei zum Download
Denkmaltour Südwest (GPX-Datei)
Datei zum Download
Kontakt

Rathaus
Europaplatz 1
44575 Castrop-Rauxel

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