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Glückliche Kita-Familie zieht positives Fazit: Villa Kunterbunt feierte fröhliches Einweihungsfest
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Neu renovierter Raum in der städtischen Kindertageseinrichtung Villa Kunterbunt Castrop-Rauxel
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In den Bagger, fertig, huuup! Beim Neueröffnungsfest der städtischen Kindertageseinrichtung Villa Kunterbunt unter dem Motto „Wer will fleißige Bauarbeiter sehen – aus Alt wird Neu“ am 11. September fanden kleine Festbesucher spannende Angebote zum Thema Baustelle – denn ihre Kita war zwei Jahre lang genau das. Nach der Kernsanierung strahlt die Villa nun aber in neuem Glanz und ist wieder ein echter Wohlfühlort für Kinder zwischen vier Monaten und sechs Jahren.

Fortsetzungstext

Bürgermeister Rajko Kravanja gratuliert zum Einzug

„Ihr habt das toll mitgemacht“, gratuliert Bürgermeister Rajko Kravanja beim Einweihungsfest den 77 Kitakindern zum Einzug in ihren alten, neuen Kindergarten, „der mir sehr Herzen liegt, weil die Einweihung des Anbaus im Jahr 2015 eine meiner ersten Amtshandlungen gewesen ist.“ Der Bürgermeister wendet sich auch an all diejenigen, die das große Umbauprojekt begleitet und ermöglicht haben: „Ein riesengroßes Dankeschön gilt dem Kita-Team, dem städtischen Immobilienmanagement und allen anderen Beteiligten und Unterstützenden für ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen!“

77 Kita-Kinder und 21 Erziehende sind "wieder zu Hause"

Seit einem guten Vierteljahr sind die kleinen Tagesgäste und ihre 21 Betreuenden nun wieder „zu Hause“ in ihrer Villa Kunterbunt, in der jede Gruppe über ihren eigenen, fantasievoll ausgestalteten Gruppenraum mit Badezimmer, Wickelraum und Ausgang ins Freie verfügt. „Wir hatten während der Zeit im Pavillon an der ehemaligen Janusz-Korczak-Gesamtschule viel Unterstützung, aber es dauerte keine zwei Tage, da waren die zwei Jahre Exil vergessen“, schmunzelt Einrichtungsleiterin Carmen Ziegler und dankt unter anderem den Eltern, dem Immobilienmanagement und ihrem Team für die gute Zusammenarbeit und den großen Einsatz. 

Um den erneuten Umzug zu verarbeiten, hatten die Erziehenden mit den Kindern in den Wochen vor dem Fest fleißig an der Feiertagsdekoration gebastelt. Und so zieren am Festsonntag Stoppschilder und Warnbarken leckere Blechkuchen, rot-weiß bemalte Marmeladengläser stehen als Vasen auf den Tischen und ein Kindergartenvater hatte zwei Minibagger zum Austesten der Sitze – und der Hupe – ausgeliehen.

Rückblick auf die Kernsanierung

Der Auszug aus der Villa war im Sommer 2019 nötig geworden, weil es im Altbau – direkt neben den neuen Anbauten von 2011 und 2015 – trotz mehrfacher Reparaturen wiederholt Wasserschäden gegeben hatte. Mit Unterstützung eines externen Ingenieurbüros und durch aufwändige Bauteilöffnungen wurden mehrere kaputte Stellen in der Zirkulationsleitung festgestellt. 

Der Sanierungsaufwand war derart umfangreich, dass eine ohnehin notwendige Grundsanierung des alten Gebäudeteils gleich mit in Angriff genommen und die Einrichtung mit Fußbodenheizung, Emporen in jedem Gruppenraum, neuen Oberböden und Zimmerdecken, neuen Toiletten, neuer Beleuchtung, neuer Wandfarbe sowie einem Klettergerüst und neuem Sand im Außengelände ausgestattet wurde. Insgesamt wurden 450.000 EUR dafür ausgegeben. 208.000 EUR davon deckte die Versicherung ab wegen des Wasserschadens. Der restliche Teil kam aus dem städtischen Haushalt.

Das Ergebnis ist der Lohn für den großen Aufwand und so freuen sich Sozialdezernentin Regina Kleff, Claudia Wimber, Leiterin des Bereichs Kinderförderung, Einrichtungsleiterin Carmen Ziegler, Daniela Reinhardt als stellvertretende Einrichtungsleiterin und Elke Niewels als ehemalige Leiterin des Bereichs Jugend und Familie gemeinsam mit den Kindern: „Hier kann man sich nur wohl fühlen.“ 

Weitere Informationen

Alle Informationen zur Kindertageseinrichtung Villa Kunterbunt sind im städtischen Kita-Navigator zu finden.