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Jan-Philip Hermes ist neuer Digitalisierungsbeauftragter der Stadt
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Digitalisierungsbeauftragter der Stadt Castrop-Rauxel Jan-Philip Hermes
Einleitungstext

Müllcontainer, die Daten liefern zum Müllstand, Sensoren, die Umweltdaten melden oder einen ausgeweiteten Online-Service für Bürgerinnen und Bürger: Jan-Philip Hermes ist seit Anfang März neuer Digitalisierungsbeauftragter der Stadt Castrop-Rauxel und verantwortet damit für die Stadt den digitalen Wandel. Daran sollen auch Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeitende der Stadtverwaltung beteiligt werden. Schon jetzt stehen viele verschiedene Projekte auf dem Plan.

Fortsetzungstext

 

Digitalisierung für und mit Castrop-Rauxel

„Ich freue mich, nun gemeinsam mit Castrop-Rauxelerinnen und Castrop-Rauxelern an der Zukunft unserer Stadt zu arbeiten und die Digitalisierung voranzutreiben! Dabei erhoffe ich mir eine rege Beteiligung der Bürger; denn eine sinnvolle und effektive Digitalisierung in Castrop-Rauxel kann nur gemeinsam funktionieren“, betont Jan-Philip Hermes. „Große und grundlegende Projekte sind bereits in der Umsetzung. Allem voran der Ausbau des LoRaWAN-Netzes, das ein wichtiger Baustein ist, um die Infrastruktur für eine Smart-City zu schaffen.“ Zahlreiche Vorgänge wie das Entleeren von Müllcontainern oder das Ein- und Ausschalten von Beleuchtung könnten damit künftig effektiver ausgeführt werden. „Gerade im Hinblick auf eine klimafreundliche Stadt bieten neue digitale Techniken sehr gute Lösungen. Ein Licht muss eben nicht mehr entweder die ganze Nacht brennen oder die ganze Nacht aus sein. Wie bereits im Landschaftsarchäologischen Park Burg Henrichenburg umgesetzt, können Sensoren feststellen, ob gerade Licht durch vorbeilaufende Menschen benötigt wird oder auch nicht.“ Eben solche Techniken könnten in Zukunft an mehreren Stellen der Stadt eingesetzt werden. „Natürlich geschieht dies nicht von jetzt auf gleich, jedoch müssen jetzt die Weichen für eine moderne Stadt gesetzt werden“, erklärt Jan-Philip Hermes.

 

Digitale Stadtverwaltung

Darüber hinaus bietet die Digitalisierung aber auch die Möglichkeit, interne Verwaltungsverfahren zu vereinfachen und zu verkürzen. „Und genau daran arbeiten wir derzeit. Bis Ende 2022 müssen, gemäß Onlinezugangsgesetz, viele Dienstleistungen der Verwaltung online bereitgestellt werden. Damit stehen die Kommunen vor einer großen Herausforderung.“

Bereits jetzt erhalten Bürgerinnen und Bürger verschiedene Dienstleistungen der Stadt online. So können unter anderem Gewerbean- und abmeldungen, die Förderung von Solarstromanlagen oder das Beantragen von Führungszeugnissen über das Serviceportal der Stadt (serviceportal.castrop-rauxel.de) vorgenommen werden. Einige Angebote wie das Beantragen des Führungszeugnisses können ausschließlich durch Nutzung der online Ausweisfunktion in Anspruch genommen werden. Der online Service wird künftig weiter ausgebaut.

Auch Beteiligungsprozesse werden seit Herbst letzten Jahres online über mitmachen.castrop-rauxel.de angeboten. Hier können sich Castrop-Rauxeler ganz aktuell zum Beispiel über das Nahmobilitätskonzept der Stadt informieren und diskutieren.

„Mein Ziel ist es für alle Lebensbereiche innerhalb der Stadtgesellschaft passgenaue und angemessene Digitalisierungsangebote zu schaffen, um die Lebensqualität in unserer Stadt nachhaltig verbessern zu können. Dies werde ich nun mit vielen verschiedenen Gruppen innerhalb und außerhalb der Verwaltung angehen“, so Jan-Philip Hermes.

Über aktuelle Projekte und Beteiligungen zum Thema Digitalisierung werden Bürgerinnen und Bürger zeitnah durch den Newsletter der Stadt sowie über www.castrop-rauxel.de informiert.