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Coronavirus: Aktuelle Regelungen und Maßnahmen
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Hände waschen
Einleitungstext

Seit dem 10. Oktober gilt der Kreis Recklinghausen mit einer Wochen-Inzidenz von über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner als Risikogebiet. Damit gelten im Kreisgebiet laut der landesweiten Coronaschutzverordnung besondere Maßnahmen. Der Kreis Recklinghausen hat überdies in einer Allgemeinverfügung weitere ergänzende Schutzmaßnahmen angeordnet. Die aktuelle NRW-Coronaschutzverordnung sowie die Allgemeinverfügung des Kreises finden Sie hier.

Fortsetzungstext

 

 

Die wichtigsten Regelungen für den Kreis Recklinghausen im Überblick: Hier finden Sie die FAQs der Stadt Castrop-Rauxel.

Allgemeine Informationen

Die Infektionszahlen sind nach wie vor hoch, deswegen riefen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Armin Laschet am 16. November dringend dazu auf, private Kontakte noch einmal deutlich zu reduzieren: Alle Bürgerinnen und Bürger sollten auf private Feiern verzichten und private Treffen auf einen weiteren festen Hausstand reduzieren. Das nächste Bund-Länder-Beratungstreffen findet am 25. November statt.

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren und dessen Ausbreitung zu verlangsamen, setzt die Stadtverwaltung alle präventiven Schutzmaßnahmen nach Landesvorgaben um. Die entsprechenden Informationen werden in diesem Artikel laufend aktualisiert. Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen ist und bleibt auch im Rahmen der akuellen Lockerungen das Abstandhalten. Trotz der Einschränkungen gewährleisten Stadt und EUV die meisten Dienstleistungen und die Grundversorgung. 

Weiterer Inhalt dieses Artikels

 

Bundes-, Landes- und Kreisbeschlüsse

Hier finden Sie die Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die seit dem 10. November gilt. Diese enthält vor allem Neuerungen zu privaten Feiern. Ebenfalls entsprechende Anlage zu Hygiene- und Infektionsstandards finden Sie hier.

Hier finden Sie die Allgemeinverfügung des Kreises Recklinghausen, die seit dem 3. November gilt sowie die Allgemeinverfügung zur Quarantäne, die seit dem 7. November gilt.

Alle Informationen finden Sie auf www.land.nrw/coronawww.kreis-re.de/corona

 

Kontaktverbot und Abstandsgebot

Es dürfen maximal 10 Personen gemeinsam unterwegs sein. Dies gilt auch für das Zusammentreffen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes. Ausnahmen bestehen unter anderem für: 

  • die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen
  • Kindertageseinrichtungen
  • Schulklassen, Kurse und feste Gruppen der Ganztagsbetreuung
  • Kinder auf Spielplätzen im Freien
  • den Personenverkehr. Hier finden Sie spezielle Informationen zum ÖPNV.
  • zwingende Zusammenkünfte zur Berufsausübung
  • nahe Angehörige bei Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen

Strafen bei Verstößen gegen das Kontaktverbot

Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Hier finden Sie die Liste der Ordnungswidrigkeiten, Stand 1. Oktober.

 

Gibt es weitere Verbote?

Von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens darf im öffentlichen Raum kein Alkohol konsumiert werden. Grundsätzlich verboten ist Shisha-Rauchen im öffentlichen Raum.

 

Maskenpflicht

Wo muss ich eine Mund-Nase-Bedeckung tragen?

  • in der Fußgängerzone in der Innenstadt in Castrop-Rauxel,
  • auf Spielplätzen,
  • an weiteren durch den Kreis benannten öffentlichen Plätzen und Straßen. Eine Liste aller Orte ist Teil der Allgemeinverfügung und gibt es auf der Internetseite des Kreises,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten im öffentlichen Raum, soweit diese – mit oder ohne Eingangskontrolle – auch Kundinnen und Kunden beziehungsweise Besucherinnen und Besuchern zugänglich sind, sowie auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich,
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen,
  • in den Innenbereichen sonstiger Beförderungsmittel, mit Ausnahme der privaten Fahrzeugnutzung und von Einsatzfahrzeugen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten
    und Katastrophenschutz,
  • bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen und bei körpernahen Ausbildungstätigkeiten im Sinne des § 2 Absatz 3 Satz 2,
  • bei Bildungsveranstaltungen nach § 6 und § 7, die in Gebäuden und geschlossenen Räumen stattfinden,
  • bei den nach dieser Verordnung ausnahmsweise zulässigen Zusammenkünften, Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und bei einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen unter freiem Himmel

Grundsätzlich gilt: Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen außerhalb der eigenen Gruppe nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Die Maskenpflicht gilt für Kunden, Nutzer, Inhaber und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt. Ebenfalls dürfen Beschäftigte hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – ein das Gesicht vollständig bedeckendes Visier nutzen.

 

Empfehlungen des Krisenstabs des Kreises

  • Sportvereine sollten vor allem im Bereich der Umkleiden unbedingt auf die Hyienevorschriften achten.
  • Große Arbeitgeber sollten zum Schutz ihrer Mitarbeiter*innen eine Maskenpflicht in den Betrieben einführen.
  • Zusammenkünfte von vielen Personen in engen Räumlichkeiten müssen vermieden werden.
  • AHA + L-Regeln einhalten: Abstand halten – Hygieneregeln beachten – Alltagsmaske tragen - Regelmäßig Lüften

 

Corona-Infektionen im eigenen Haushalt

Wenn in der häuslichen Gemeinschaft ein Corona-Infektion auftritt, sollten dringend folgende Maßnahmen eingehalten werden, um eine Weiterverbreitung innerhalb der Gemeinschaft zu vermeiden:

Es sollte immer ein Abstand von mehr als 1,50 m zur positiv getesteten Person eingehalten werden und eine MN-Bedeckung getragen werden. Die betroffene Person sollte, wenn möglich, in einem Einzelzimmer untergebracht werden, das in regelmäßigen Abständen, wie auch die gesamte Wohnung effektiv gelüftet wird (Stoßlüftung).
Es sollten keine gemeinsamen Mahlzeiten eingenommen werden und Gemeinschaftsräume sollten nur benutzt werden, wenn es unbedingt nötig ist. Wenn die Wohnsituation es ermöglicht, sollte die betroffene Person ein eigenes Badezimmer benutzen, ist die Möglichkeit nicht gegeben, sollten Oberflächen im Badezimmer nach Benutzung gereinigt werden. Jede Person im Haushalt sollte ausschließlich eigene Handtücher benutzen und die Wäsche der betroffenen Person sollte nach Möglichkeit bei 60°C gewaschen werden.
Selbstverständlich ist, dass kleine Kinder sich nicht im o.g. Maße isolieren können, diese Hinweise sind im handhabbaren Rahmen umzusetzen.

 

Service-Hotlines der Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung

Für kommunale Fragen rund um das Coronavirus hat die Stadtverwaltung eine Service-Hotline eingerichtet: 02305 / 106-2955 (montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr). Auch per E-Mail an service@castrop-rauxel.de können Fragen um derartige Anfragen gestellt werden.

Die Hotline soll jedoch nicht als allgemeine Telefonzentrale genutzt werden, die Anliegen an die entsprechenden Bereiche weiterleitet. Hier finden Sie eine Auflistung der Ansprechpartner und die zentralen Mail-Adressen aller Bereiche. Auch Terminvereinbarungen für notwendige Erledigungen im Rathaus erfolgen nach wie vor über die Fachbereiche und nicht über die neue Hotline.

Anfragen, die die eigene Gesundheit betreffen, und ähnliche Fragen beantwortet verwaltungsseitig ausschließlich der Kreis Recklinghausen bzw. das Kreisgesundheitsamt:

Der Kreis Recklinghausen hat auf seiner Internetseite aktuelle Informationen, Antworten auf häufig gestellte Fragen, Verhaltenstipps und weitere Links zum Thema Coronavirus eingestellt: www.kreis-re/corona. Auch ein kreisweites Info-Telefon gibt es. Es ist montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer 02361 / 532626 erreichbar.

 

Die Zahlen für Castrop-Rauxel (Stand 17.11.)

Bestätigte Corona-Fälle: 797
Genesene: 661 (Die Genesenen sind in der Gesamtzahl inbegriffen.)
Todesfälle: 8
7-Tages-Inzidenz: 156,8

Zahlen für den Kreis Recklinghausen (Stand 17.11.)

Bestätigte Corona-Fälle: 8.064
Genesene: 6.522 (Die Genesenen sind in der Gesamtzahl inbegriffen.)
Todesfälle: 79

Inzidenz Kreis (lt. LZG): 297

In den letzten sieben Tagen hat es 1.253 Neuinfektionen gegeben. Die Wochen-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis liegt dementsprechend bei 204,0. Die kritische Marke von 50 Neuinfizierten pro Woche auf 100.000 Einwohner liegt umgerechnet auf die Einwohnerzahl im Kreis Recklinghausen bei 308 Neuinfektionen, der zusätzlich vom Land zum 1. September eingeführte Grenzwert von 35 liegt umgerechnet bei 215 Neuinfektionen.

Ausschlaggebend für die Umsetzung von Maßnahmen ist der Inzidenzwert, den das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) meldet. Dieser liegt für den Kreis Recklinghausen derzeit bei 237,9. Es besteht eine Differenz zwischen diesen beiden Werten, da die Kreisverwaltung jeweils die Inzidenzzahl vom Vormittag veröffentlicht, das LZG täglich um Mitternacht aktualisiert. Zudem werden die Daten des LZG aus einer anderen Datenbank gespeist, was zu einem zeitlichen Verzug bei der Veröffentlichung der Daten führen kann. Da diese Datenbank keine Aufschlüsselung nach kreisangehörigen Städten ermöglicht, muss der Kreis für die Veröffentlichung auf seine eigene Datenbank zurückgreifen.

 

Reisehinweise / Urlauber

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken innerhalb von Deutschland, die nach dem 29. OKzober angetreten worden sind, sind bis zum 30. November untersagt. 

Der Kreis Recklinghausen gilt als Risikogebiet. Dadurch gelten an einigen Urlaubsorten besondere Regelungen. Zum Teil wird ein negatives Corona-Testergebnis gefordert, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der Kreis Recklinghausen weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und das Deutsche Rote Kreuz keine Möglichkeit haben, private Tests für diese Zwecke anzubieten. 

Corona-Tests für Reisende sind seit dem 16. Oktober bei niedergelassenen Ärzten möglich: Der Kreis Recklinghausen ist dem Rahmenvertrag beigetreten, der im Sommer zwischen dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, dem Städtetag NRW und dem Landkreistag NRW e. V. geschlossen wurde. Dadurch ist es möglich, dass niedergelassene Ärzte zur Durchführung, Abrechnung und Vergütung der Tests von asymptomatischen Personen beauftragt werden können. Die kassenärztliche Vereinigung hat eine Datenbank, welche Ärzte auf Corona testen: www.coronatestpraxis.de

Wichtig: Da nicht alle Ärzte diese Tests durchführen und nur begrenzte Testkapazitäten zur Verfügung stehen, ist es zwingend erforderlich, sich vorher telefonisch mit der Arztpraxis in Verbindung zu setzen. Üblicherweise ist für den Test zu Reisezwecken auch die Vorlage eines Buchungsbelegs erforderlich.

Wer verreisen möchte, muss sich vor Ort über die dort geltenden Regeln informieren. Sinnvoll ist auch die Kontaktaufnahme zum Vermieter. Die Feuerwehr-Leitstelle kann keine Hinweise geben auf Testmöglichkeiten und Vorgaben für Reisen. Die Telefonleitungen sind unbedingt für Notrufe freizuhalten.

Hier finden Sie die NRW-Corona-Einreiseverordnung ab dem 9. November.

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich – bis auf wenige definierte Ausnahmen – sofort nach der Einreise auf direktem Weg nach Hause begeben und dort 14 Tage in Isolation bleiben. So sieht es die aktuelle Corona-Einreiseverordnung vor. Die Einreisenden sind darüber hinaus verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihren Aufenthalt in einem Risikogebiet hinzuweisen. 

Lesen Sie auch die Hinweise der Bundesregierung zum Thema Tests bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten.

Um die steigende Zahl der Einreise-Meldungen bewältigen zu können, weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass auch eine Meldung per Mail an die Mailadresse einreise@kreis-re.de möglich ist.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundeministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Wer sich per Mail meldet, muss für jede eingereiste Person folgende Daten angeben: Vorname und Name, Geburtsdatum, Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Wohnort, Datum der Einreise, Einreiseland, Angabe zum Gesundheitszustand (Fieber, Husten…), Telefonnummer für die ggf. notwendige Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt, ggf. vorhandene Testergebnisse. Wer keine Möglichkeit hat, sich per Mail zu melden, kann seine Rückkehr aus dem Risikogebiet auch telefonisch beim Corona-Infotelefon der Kreisverwaltung anmelden. Die Mitarbeiter sind montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr, freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr unter 02361 / 532626 zu erreichen. Die Verpflichtung, sich direkt in häusliche Isolation begeben, gilt unabhängig von der Meldepflicht.

 

Betreuungsverordnung, Kitas, Schulen

In Schulen und Kitas gibt es entsprechende Corona-Schutzmaßnahmen. Seit dem 17. August gilt wieder die vertraglich vereinbarte Betreuungszeit in Kitas. Hier finden Sie die aktuelle Betreuungsverordnung des Landes NRW, die seit dem 10. November gilt.

 

Gastronomie und Freizeiteinrichtungen

Restaurants und Freizeiteinrichtungen müssen im gesamten November schließen.

 

Aktuelle Informationen zum Sport- und Trainingsbetrieb

Die städtischen Sportanlagen sind seit dem 2. November geschlossen.

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 unzulässig. Ausgenommen ist der Individualsport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen durch mehrere Personen gleichzeitig ist unzulässig.

Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Dezember 2020 untersagt.

 

Caritas koordiniert Hilfsangebote 

Die Caritas Castrop-Rauxel hat für Menschen, die zur Zeit Unterstützung beim Einkaufen oder Ähnlichem brauchen, und für diejenigen Castrop-Rauxeler, die diesen Menschen helfen möchten, eine Koordinierungsstelle eingerichetet: Tel. 02305 / 9235524 (montags bis freitags von 9.30 bis 12.00 Uhr), E-Mail helfen@caritas-castrop-rauxel.de 

 

Öffentliche Einrichtungen

Die Stadtverwaltung hatte das Hallenbad, die Stadtbibliothek (bis 23.04.), die VHS-Geschäftsstelle (VHS-Kurse können u.U. ab dem 11.05. wieder stattfinden, die VHS informiert die Kursteilnehmer individuell), das Bürgerhaus (die Galerie ist wieder geöffnet), die städtischen Jugendzentren (öffnen seit Ende Mai z.T. für einzelne Angebote), Sporthallen und Sportplätze (bis 13.05.), Spielplätze (bis 6.5.), Bolzplätze (bis 10.5.) etc. gesperrt. Das Hallenbad ist geöffnet. Tickets können online über www.castrop-rauxel.de/ticketshop und im Ticketshop der Forum GmbH, Lönsstraße 12, gekauft werden. Die genauen Regelungen für das Hallenbad finden Sie hier.

 

Öffentliche und private Veranstaltungen

Private Feiern im öffentlichen Raum sind untersagt. Auch im privaten Raum sollte man sich an die Regeln des Infektionsschutzes halten, um sich und andere nicht vermeidbaren Infektionsgefahren auszusetzen. Dazu gehört ebenfalls ein verantwortungsbewusstes Verhalten im privaten Umfeld.

Großveranstaltungen bleiben weiterhin bis zum 31.12.2020 verboten. Ebenfalls Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sind bis zum 31.12.2020 verboten.

Jede Veranstaltung und Versammlung ist bis zum 30.11.2020 untersagt. Davon ausgenommen sind:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge zu dienen bestimmt sind
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine (Hier gelten gestaffelt nach der Teilnehmerzahl verschiedene Regelungen. Dies wird in der CoronaSchVo unter §13 geregelt)
  • Blut- und Knochenmarkspendetermine
  • Beerdigungen
  • Standesamtliche Trauungen

Die Wochenmärkte finden weiterhin in der Altstadt, in Ickern und in Habinghorst statt.

Private Feiern im öffentlichen Raum sind untersagt. Auch im privaten Raum sollte man sich an die Regeln des Infektionsschutzes halten, um sich und andere nicht vermeidbaren Infektionsgefahren auszusetzen. Dazu gehört ebenfalls ein verantwortungsbewusstes Verhalten im privaten Umfeld.

 

Das Rathaus bietet termingebundenen Service-Betrieb

Das Rathaus hat den Service mit vereinbarten Terminen in den meisten Bereichen wieder aufgenommen. Der Zugang erfolgt durch den Eingang B auf Forumsebene mit Zugangskontrolle. Die detaillierten Regelungen seit dem 4. Mai finden Sie hier.

Die Stadtverwaltung ist zu jeder Zeit ungeachtet der zeitweisen öffentlichen Schließung des Rathauses mit Einschränkungen und unter Einhaltung der allgemeinen Regelungen weiter im Dienst, um den Verwaltungsbetrieb aufrecht zu erhalten. Die einzelnen Bereiche der Stadtverwaltung sind telefonisch oder per E-Mail zu erreichen. 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Anliegen telefonisch, per Mail oder online zu erledigen. Die Stadtverwaltung baut gleichzeitig die Zahl der Heimarbeitsplätze und weitere IT-Lösungen aus. Nicht zu verhindern sind jedoch Einschränkungen im allgemeinen Service.

Einschränkungen gelten auch für die Bezirksstellen des Jobcenter Kreis Recklinghausen, das in Castrop-Rauxel unter der Telefonnummer 02305 / 580-0 erreichbar ist. Bitte erkundigen Sie sich dort nach Einschränkungen bzw. Lockerungen der Maßnahmen.  

 

Krankenhäuser und Alten-/Pflegeeinrichtungen

Besuche in Senioren- und Pflegeheimen sind, sofern ein strenges Hygienekonzept erstellt ist, wieder erlaubt. Dies gilt für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen ab dem 20. Mai. Eine Besuchserlaubnis und die Besuchsregeln können je nach Infektionsgeschehen zurückgenommen oder verändert werden. Bitte fragen Sie in Ihrer Einrichtung nach.

 

Universitäten und Hochschulen

Das Wintersemester soll als Hybridsemester durchgeführt werden. Studenten und Auszubildende werden gebeten, sich bei ihrer jeweiligen Ausbildungsstätte zu erkundigen. Diesbezügliche Landesregelungen finden Sie hier.

 

Trauungen und Beerdigungen

Das Standesamt weist darauf hin, dass die Teilnahme an Trauungen weiter eingeschränkt bleibt. Im Trauzimmer dürfen sich insgesamt 4 Personen aufhalten, also das Brautpaar mit 2 Trauzeugen zzgl. dem/der Standesbeamt*in. Für die Gäste und das Brautpaar gilt während der gesamten Aufenthaltszeit bei der Trauung die Maskenpflicht.

Auch die Orte für die Ambiente-Trauungen sind geöffnet. Die Stadtverwaltung bittet um individuelle Rücksprache. Je nach Größe des Trauortes können unter Beachtung der Hygienevorgaben eine unterschiedlich beschränkte Anzahl an Gästen teilnehmen. 

Beerdigungen finden statt. Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete. Die strikte Begrenzung auf den engsten Familienkreis entfällt. Weiterhin erforderlich ist die Einhaltung der Hygieneregeln und auch die Maskenpflicht.

 

EUV Stadtbetrieb

Der EUV Stadtbetrieb stellt die Müllentsorgung, Verkehrssicherheit, Straßenreinigung und Abwasserbeseitigung sicher. Seit dem 11. Mai vergibt der EUV wieder Termine für Kunden im Verwaltungsgebäude am Westring 215. Kunden werden gebeten, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Telefonisch und per E-Mail ist der EUV erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des EUV.

Der Bringhof am Deininghauser Weg ist geöffnet. Um den Betrieb auf dem Gelände des Bringhofes kontrolliert zu entzerren und um für einen möglichst kontaktarmen Ablauf zu sorgen, werden jedoch vorübergehend die Öffnungszeiten geändert. So bleibt der Bringhof samstags zunächst geschlossen, da es sich hier um den Tag mit der stärksten Frequenz handelt. Montags öffnet der Bringhof bis auf Weiteres bereits um 9 Uhr und nicht wie bisher um 13 Uhr, sodass hier ein zeitlicher Ausgleich zu den vorübergehend wegfallenden Samstagen geschaffen wird.

Der EUV Stadtbetrieb bittet trotz allem Bürgerinnen und Bürger, den Bringhof wirklich nur in dringenden Fällen anzufahren und grundsätzlich darauf zu verzichten, geringere Abfallmengen am Bringhof zu entsorgen.

Um einen unmittelbaren Kontakt zu vermeiden, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, das eigene Fahrzeug nur beim Ausladen des Abfalls zu verlassen und hier immer den erforderlichen Abstand zu anderen einzuhalten.

Aktuelle Informationen sind immer auf der Internetseite des EUV Stadtbetriebs sowie auf der Facebook-Seite unter www.facebook.com/euvstadtbetrieb zu finden. 

 

Religiöse Gemeinschaften

Die Selbstverpfichtung der religiösen Gemeinschaften und Kirchen zum Verzicht auf  Versammlungen, sprich Gottesdienste, Moscheebesuche etc. lief zum 1. Mai aus. Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung können unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen wieder stattfinden. Bitte halten Sie die Abstandsregeln überall ein. 

 

Straßenverkehrsamt

Online-Terminvereinbarung beim Straßenverkehrsamts in Marl ist eingeschränkt  wieder möglich. Bürger können in der Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamts wieder persönlich ihre Anliegen vorbringen - weiterhin aber nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Vorerst stehen an jedem Vormittag rund 100 Termine zur Verfügung, die ab sofort auch online  und weiterhin über die Hotline 02361 / 53-7777 vereinbart werden können.

Das Straßenverkehrsamt geht davon aus, dass diese schnell vergeben sein werden und es zu Wartezeiten kommen kann. Weiterhin bedient werden zudem Großkunden und Zulassungsdienste.

Die Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamts bleibt geöffnet. Bürger können ihr Anliegen dort, wie in allen Verwaltungsgebäuden, nur nach vorheriger Terminvereinbarung erledigen. Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 02361/53-7014 möglich. Auch online sind Anträge möglich.

 

Corona-Tests im Kreis Recklinghausen

Unter der Regie der Hilfsorganisationen im Kreis Recklinghausen gab es ab Ende März ein Corona-Testzentrum am Berufskolleg Castrop-Rauxel. Das Durchfahrtszentrum wurde auf "Stand by" umgestellt. Für alle Tests bei Personen, die Symptome auf Corona zeigen, oder die in stationäre Einrichtungen aufgenommen werden sollen, sind ab dem 20. Mai die niedergelassenen Ärzte zuständig. 

Wer Symptome hat, die auf eine Erkrankung mit dem Corona-Virus schließen lassen, sollte sich telefonisch bei seinem Hausarzt oder am Wochenende unter 116117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst melden.

Weitere Informationen gibt der Kreis Recklinghausen auf www.kreis-re.de. Hilfreich kann auch die Webseite www.coronatestpraxis.de sein.

 

Zusammenfassung der Maßnahmen in weiteren Sprachen

Informationen in mehreren Sprachen zum Coronavirus sowie weiter Links.

 

Weiterhin gültig: Drei einfache Tipps helfen, Infektionen zu vermeiden - egal ob Erkältungsinfekt, Grippe- oder Coronavirus.

  • Die Husten- und Nies-Etikette: Beim Husten und Niesen Abstand halten und sich wegdrehen. In die Armbeuge oder in ein Papiertaschentusch niesen, das danach entsorgt wird.
  • Hände regelmäßig und gründlich für 20 - 30 Sekunden mit Wasser und Seife waschen.
  • Abstand zu anderen Personen wahren, auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.

 

Videos zu den Maßnahmen rund um das Corona-Virus auf YouTube

Pressekonferenzen der Verwaltung zum Thema "Präventive Maßnahmen der Stadtverwaltung Castrop-Rauxel - Coronavirus", einige Facebooksprechstunden und Appelle des Bürgermeisters können Sie auf dem städtischen YouTube Kanal anschauen.