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Bürgermeister und Wirtschaftsförderer zu Besuch bei der rebeq GmbH
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Die Radstation in der Altstadt ist das vermutlich bekannteste Projekt der rebeq GmbH in Castrop-Rauxel. Doch auch ansonsten hat das Tochterunternehmen der Arbeiterwohlfahrt viele laufende und zukünftige Projekte, um arbeitslose Menschen sowie Menschen aus besonders benachteiligten Zielgruppen einen Eintritt in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Davon konnten sich nun sowohl Bürgermeister Rajko Kravanja als auch Jens Langensiepen, Geschäftsführer der CAS-Wirtschaftsförderungs- und Stadtteilmanagement GmbH, während eines Gespräches mit Torsten Kreuzer, Leiter des rebeq-Standortes an der Erinstraße, bei einem Besuch vor Ort überzeugen.

Fortsetzungstext

„Ich bin sehr beeindruckt von der Breite des Angebotes“, sagt Jens Langensiepen. So berichtete Torsten Kreuzer unter anderem von der positiven Entwicklung am neuen Standort der Radstation seit dem Umzug vom Hauptbahnhof in die Altstadt im Frühjahr dieses Jahres. Die Radstation diene nicht nur als sicherer Abstellort für Fahrräder während des Einkaufs oder Spaziergangs, sondern auch als Annahmestelle für ein Repaircafé: „Wir erhalten öfter pro Woche Gegenstände zum Reparieren“, so Kreuzer.

Auch Rollatoren werden repariert

Repariert werden können alle Geräte, die ohne Strom laufen. Die Kundinnen und Kunden zahlen nur einen Obolus. Doch auch Fahrräder werden hier weiterhin in Schuss gebracht, oder per Upcycling wird aus einem nicht mehr fahrtüchtigen Fahrrad wieder ein schönes Fahrrad, das man dann günstig in der Station erwerben kann.

„Wir sind auch für Schulkinder da, die Luft in ihren Reifen brauchen, und helfen auch, wenn ein Rollator nicht mehr so fährt, wie er sollte“, sagt Torsten Kreuzer. Regulär hat die Radstation, Im Ort 4, montags bis freitags von 6.30 bis 19.30 Uhr sowie samstags von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. 

Fast alle kommen in eine Ausbildung

Doch auch außerhalb der Altstadt bietet die rebeq GmbH an ihrem Standort im Erin-Park mit rund einem Dutzend verschiedener Projekte vielen Menschen die Möglichkeit, neu ins Berufsleben einzusteigen – oder wieder einzusteigen.

Unter anderem geschieht das mit der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme, die im Auftrag der Agentur für Arbeit Recklinghausen durchgeführt wird. Hier erhalten junge Menschen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, Unterstützung durch Pädagogen, Betreuer und die Vermittlung von Praktika. „Zuletzt haben wir bis auf eine Ausnahme alle Teilnehmenden des Jahrgangs in eine Ausbildung bringen können“, berichtet Torsten Kreuzer.

Bürgermeister Kravanja: "Bereicherung für Castrop-Rauxel"

In der eigenen Werkstatt können praktische Erfahrungen gesammelt werden. Unter anderem geht das auch mit Hilfe gespendeter Alt-Möbel, die hier aufbereitet und anschließend sozialen Einrichtungen gespendet werden.

Bürgermeister Rajko Kravanja schätzt die vor Ort geleistete Arbeit: „Die Radstation hat schnell einen positiven Effekt für die Altstadt erzeugen können. Das Konzept, das hinter der rebeq GmbH steht, eröffnet Menschen neue Perspektiven und bereichert damit auch die Stadt Castrop-Rauxel.“

Pop-Up-Schaufenster in der Radstation für Unternehmen 

Die Radstation ist übrigens auch ein Schaufenster für Gründerinnen und Gründer sowie für Kleinbetriebe. Sie können nämlich im vorderen Eingangsbereich eine Auswahl ihrer Waren ausstellen oder auch verkaufen und somit für sich werben. Möglich macht das die Kooperation zwischen dem städtischen Innenstadtmanagement und der rebeq GmbH.

Wer Interesse daran hat, selbst in dem Pop-Up-Bereich sein Unternehmen zu präsentieren, Fragen zu den Bildungsangeboten der rebeq GmbH oder der Radstation hat, kann sich direkt bei Torsten Kreuzer telefonisch unter 02305 / 9770410 sowie per mail an kreuzer@rebeq.de oder beim Innenstadtmanagement telefonisch unter 02305 / 4388688 sowie per Mail an ladenlokal@innenstadt-castrop.de melden.